Die moderne behandlung

Zurück im Pferde-Leben!


Das an Cushing (ECS) erkrankte Pferd sollte immer behandelt werden, da sonst schwerwiegende Begleiterkrankungen, wie z.B. Hufrehe, das Leiden weiter vergrößern können. Cushing ist zwar nicht heilbar, der Patient kann aber durch Behandlung und regelmäßige tierärztliche Überwachung symptomfrei gehalten werden. Die Cushing-Behandlung bedeutet für Patienten und Besitzer:

  • Weniger Sekundärkrankheiten und geringere Therapiekosten
  • Weniger Hufrehe
  • Aktiver Tierschutz
  • Ein lebenswertes Pferdeleben und mehr Lebensqualität für Pferd und Reiter

Für die Behandlung von Cushing steht ein modernes, für Pferde zugelassenes Medikament zur Verfügung

Dies gilt in der Pferdemedizin als „Goldstandard“ zur Behandlung von ECS, weil man die Patienten damit gezielt
und wirksam behandeln kann. Der Wirkstoff ersetzt das beim ECS-Patienten fehlende Dopamin und sorgt
dafür, dass die Überproduktion verschiedener Hormone (vor allem von ACTH und Cortisol) deutlich oder
sogar auf das normale Maß reduziert wird. Informationen zur medikamentösen Behandlung von ECS erhalten Sie bei Ihrem Tierarzt.

  • Die sehr gute Wirkung und Sicherheit sind in vielen Studien und Publikationen belegt.
  • Die klinische Besserung hängt vom Schweregrad der Erkrankung ab und tritt in den meisten Fällen bereits nach 6 bis 12 Wochen ein. Einige Symptome können sich schon nach 3 bis 4 Wochen sichtbar bessern, andere – vor allem Fellwechselstörungen (Hypertrichose) – benötigen mehr Zeit.
  • Eine Tablette ist die durchschnittliche Tagesdosis für ein Großpferd - am besten in einem Stück Apfel oder Möhre versteckt. Sie können die Tablette aber auch mit einer geringen Menge Melasse in das Futter mischen oder in etwas Wasser auflösen und direkt ins Maul eingeben.
  • Das Medikament ist sehr gut verträglich. Nur selten treten geringe, vorübergehende Nebenwirkungen (z.B. Inappetenz, Apathie) auf.  
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Regelmäßige Nachuntersuchungen und Überwachung


Nach ca. 6 und 12 Wochen wird der Patient nachuntersucht und die Dosis je nach Besserung angepasst. Wenn sich der Gesundheitszustand stabilisiert hat, sollten Behandlung und Dosis alle 6 Monate vom Tierarzt anhand der Symptome und der Laborwerte überwacht werden.